2011/07/31

Vorbereitungsseminar Engen 18.-27.07.2011

Soo das war nun also das VBS in Engen. Meine Vorurteile gegenüber den Leuten, die dort teilnehmen, haben sich – glücklicherweise – ganz und gar nicht bestätigt.

Die Anreise stellte sich allerdings als mehr oder minder kleine Herausforderung da, da einfach jeder Zug, den ich gebucht hatte, ungefähr eine Stunde Verspätung hatte und ich deshalb ca 8 statt 4 Stunden unterwegs war.
Aber endlich in Engen angekommen, lernte ich dann auch schon die ersten anderen Seminarteilnehmer kennen, aus dem Grund, dass wir alle zu doof waren um den Weg zum Seminargebäude zu finden („NICHT die Abzweigung zur Kapelle nehmen!“…ups.).

Angekommen am Seminargebäude hatte ich ja immer noch meine Zweifel, aber nachdem ich mein Zimmer bezogen hatte und mich mit meiner Zimmernachbarin Melissa super verstand, war das auch kein Problem mehr.

Die erste Einheit war dazu da um uns kennenzulernen und wir erhielten Mappen, auf denen bestimmte Eigenschaften einer Person standen und durch die wir die dazugehörige Person finden sollten.
Danach teilten wir uns in zwei Seminargruppen und lernten uns durch das tolle „Spinnennetz-Spiel“ kennen. Ich sag mal so – ich weiß von jedem meines Seminars den Lieblingsfilm ;)

Meine zwei Teamer Stefano und Sophia waren auf jeden Fall super nett, aber auch Johannes und Tobias, die das andere Seminar leiteten, waren super cool und man konnte mit allen Spaß haben.
Zum Kennenlernen waren wir dann auch erst mal in der Kneipe „Gasthaus zum Ritter“ und haben uns direkt im Ort beliebt gemacht, aber so ist das eben mit 50 Jugendlichen in nem Kaff.

Dienstags haben wir eine Rallye gemacht, die mich stark an Zeltlagerstafetten erinnerte, die aber echt lustig war und wobei sich zeigte, dass unsere Gruppe nach nur einem Tag schon eine Gemeinschaft gebildet hatte.

Da ich den genauen „Stundenplan“ nicht mehr im Kopf habe, erzähle ich jetzt einfach noch so grob, was noch alles passiert ist.

Wir haben unsere Befürchtungen und Ängste besprochen, sowie unsere Hoffnungen und Erwartungen an das Jahr; eine Einführung in Anthroposophie gehört; Märchen analysiert; Konflikte und Krisen besprochen und wie man am Besten damit umgeht; eine Foto-Rallye zum Thema „Typisch Deutsch“ gemacht und über Identität gesprochen; uns zum Leidwesen aller JEGLICHE Verwaltungsfrage angehört, die man irgendwie stellen könnte; ein Planspiel über Globalisierung gespielt; Selbst- und Fremdwahrnehmung besprochen (verbunden mit einem Ausflug nach Konstanz an den schönen Bodensee -> Sonnenbrand wohoo); viel zu viel „Werwolf“ gespielt,jeden Morgen Wups gemacht, Kneipen unsicher gemacht, das Altstadtfest heimgesucht, Freunde gefunden, gelacht und generell einfach Spaß gehabt.

Ich habe viele tolle Leute kennengelernt, von denen es mir nach 10 Tagen schon schwer fiel, mich wieder zu verabschieden und auf deren Geschichten ich auf dem NBS sehr gespannt bin.
Ich wünsche allen viel Glück für ihr FJA!!

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